Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Michael Strauch

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Von-Seckendorff-Platz 1
06120 Halle (Saale)

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Naturwissenschaftliche Fakultät II
Institut für Physik
Von-Seckendorff-Platz 1
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Sonderforschungsbereich 762: Funktionalität oxidischer Grenzflächen

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Der SFB 762 ist eine gemeinschaftliche Initiative der Universitäten Halle-Wittenberg und Leipzig sowie des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik Halle.
Der SFB 762 ist ein Nachfolgeprojekt der Forschergruppe 404 "Oxidische Grenzflächen".
1. Förderperiode: 01.01.2008-31.12.2011
2. Förderperiode: 01.01.2012-31.12.2015
3. Förderperiode: 01.01.2016-31.12.2019
Beschreibung des Forschungsprogramms

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07.08.2018: Von flexibler Spintronik bis zu organischen Solarzellen: Internationale Tagung an der Uni Halle

Organische Halbleiter sind günstig herzustellen und flexibel einsetzbar. Neue Erkenntnisse zum Magnetismus in der organischen Spintronik könnten dabei helfen, ihre Effizienz und Einsatzmöglichkeiten noch weiter zu verbessern. Über aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse in diesem Bereich diskutieren mehr als 80 führende Forscherinnen und Forscher während des siebten "International Meeting on Spins in Organic Semiconductors" (SPINOS) vom 13. bis 16. August an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Organisiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Georg Schmidt am Institut für Physik der MLU. Sie findet zum ersten Mal an einer deutschen Universität statt.

Die Spintronik erforscht eine spezielle magnetische Eigenschaft von Elektronen: den Spin. Damit ist eine Art Eigendrehimpuls von Elektronen gemeint, der ein magnetisches Moment erzeugt und Ursache des Magnetismus ist. Nutzen lässt sich der Spin in der Praxis zum Beispiel bei der Entwicklung neuartiger elektronischer Bauteile oder Speichermedien. Dabei können auch organische Halbleiter zum Einsatz kommen. Neuartige Leuchtdioden, wie sie zum Beispiel in biegbaren Displays verwendet werden - sogenannte OLEDs -, lassen sich über den Spin zu einer höheren Effizienz verhelfen. Auch für die Entwicklung organischer Solarzellen können diese Effekte wichtig sein. "Es gibt bereits Verfahren, die organische Halbleiter so auf Oberflächen drucken können, wie es ein Tintenstrahldrucker auf Papier tut", sagt der Physiker Prof. Dr. Georg Schmidt von der MLU, der die Tagung organisiert. Dadurch seien die Einsatzmöglichkeiten viel breiter als bei anorganischen Materialien, so der Forscher weiter. Die Nutzung des Magnetismus von Spins könne hierbei neue Optionen und Anwendungsmöglichkeiten schaffen, zum Beispiel auch Magnetspeicher aus Plastik.

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