Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Aktuelles

07.06.2018: Moderne Speicher: Projekt der Uni Halle auf der Cebit 2018

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) präsentiert sich mit einem innovativen Projekt auf der weltweit größten Digitalmesse Cebit, die vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover stattfindet.

Das Team um Physiker Prof. Dr. Jamal Berakdar präsentiert neue Möglichkeiten für magnetbasierte Speichermedien. Viele technische Geräte werden immer kleiner - das stellt auch magnetbasierte Speichermedien vor Herausforderungen. Denn mit bisherigen Technologien sind diesen Speichern physikalische Grenzen gesetzt. Daher arbeiten die halleschen Physiker an einem Konzept für magnetische Speichermedien im Nanoformat. Dafür nutzen die Wissenschaftler Anordnungen für nanostrukturierte Systeme, die magnetische Quasiteilchen, sogenannte Skyrmione, beherbergen. Diese zeichnen sich durch eine besondere Stabilität gegenüber thermischen Schwankungen oder externen Magnetfeldern aus und sind daher ein potenzieller Kandidat für moderne Speichermedien.

04.04.2018: Bessel-Forschungspreis: Führender französischer Physiker unterstützt Materialforscher in Halle

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat dem französischen Physiker Dr. Manuel Bibes den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis zuerkannt. Das Preisgeld, 45.000 Euro, nutzt der Wissenschaftler für längerfristige Forschungsaufenthalte in Deutschland. An der MLU unterstützt Bibes die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsschwerpunkts "Materialwissenschaften – Nanostrukturierte Materialien". Nominiert hatte ihn das Institut für Physik der MLU.

"Die Themen, mit denen sich Manuel Bibes befasst, fügen sich hervorragend in das wissenschaftliche Profil unseres Sonderforschungsbereichs zu oxidischen Grenzflächen ein. Wir werden stark von seiner Expertise profitieren können und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit diesem herausragenden Wissenschaftler", sagt die Physikerin Prof. Dr. Ingrid Mertig. Sie leitet den Sonderforschungsbereich 762 "Funktionalität oxidischer Grenzflächen". Gemeinsam wollen die halleschen Forscher ihre bereits gewonnenen theoretischen und experimentellen Erkenntnisse mit den Ergebnissen von Manuel Bibes kombinieren. Damit soll die Entwicklung neuartiger Materialien vorangetrieben werden, die künftig einmal Einsatz in der Informations- und Speichertechnologie finden könnten.

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