Physik Ferroischer Materialien
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Thermodynamisches Potential in der Umgebung eines strukturellen Phasenüberganges zweiter Art in ferroelektrischen Materialien: In der 3d-Darstellung erkennt man den Übergang vom Einmulden- zum Doppelmuldenpotential bei der Temperatur T=Tc. Für T < Tc existieren zwei stabile Zustände der Polarisation (blaue Kurven) entsprechend den Minima des thermodynamischen Potentials. Das Material ist ferroelektrisch. Bei T > Tc ist das Material paraelektrisch. In der Projektion erkennt man die Gleichgewichtslagen der Polarisation und die Äquipotentiallinien des thermodynamischen Potentials.
Die Fachgruppe Physik Ferroischer Materialien (vormals Nichtlineare Dynamik/Ferroelektrizität) beschäftigt sich mit der Untersuchung und Anwendung von ferroelektrischen Materialien und Systemen (Einkristalle, Keramiken, Verbundwerkstoffe, etc.). Forschungsschwerpunkte sind dabei Phasenumwandlungen, Bestimmung linearer und nichtlinearer elastischer, dielektrischer und elektromechanischer Stoffgrößen, sowie die Untersuchung nichtlinearer dynamischer Systeme. Zur Fachgruppe gehört die Keramik-Gruppe, die sich mit dem Sinterverhalten ferroelektrischer Keramiken beschäftigt.
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