Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Aktuelles

Feierliche Urkundenverleihung am 1. Dezember 2017

Die feierliche Urkundenverleihung für die Bachelor- und Masterabsolventen der NatFak II (Chemie, Mathematik und Physik) findet am 1. Dezember 2017 um 16 Uhr in der Aula der Universität statt.

Lange Nacht der Wissenschaften am 23. Juni 2017

Die Uni und andere wissenschaftliche Einrichtungen der Stadt Halle präsentieren sich den Besuchern mit einem riesigen Programm   . Die Physik auf dem Campus Heide-Süd bietet ab 18 Uhr Vorlesungen, Laborführungen und ein Mitmachprogramm für Groß und Klein in den Schülerlaboren und im Grundpraktikum. Physik-Interessierten weisen wir gern den Weg zu allen Attraktionen an unserem Infopunkt im Foyer am Von-Danckelmann-Platz 3.

Studieninfotag Physik am 20. Mai 2017

Das Institut für Physik veranstaltet am Sonnabend, den 20. Mai 2017 einen Informationstag für alle, die 2017 vielleicht ein Physik Bachelor- oder Lehramt-Studium beginnen möchten. Neben Infos zu den Studiengängen gibt es Gespräche mit Studierenden, eine Probevorlesung, Laborführungen und eine Stadtführung.

Programm, Location und Anmeldeformular stehen auf der Seite

Gustav-Mie Preis 2016 für Physik-Bachelor

Mit dem Gustav-Mie-Bachelor-Preis verleiht das Institut für Physik besonders hervorragenden Physik-Bachelors ein zweijähriges Stipendium für die Aufnahme eines Masterstudiums an der Martin-Luther-Universität. Antragsberechtigt sind Studierende aller Universitäten.

Studieninfotag Mathematik und Physik am 28. Mai 2016

Die Institute für Mathematik und Physik  veranstalten am Sonnabend, den 28. Mai ihren Infotag für  Studienbewerber. Beginn ist 10 Uhr (Physik) und 14 Uhr (Mathematik).

23.03.2016: Uni Halle erhält neuartiges Röntgenmikroskop

Der Blick ins Innere von Werkstoffen wird immer wichtiger, um sie  leistungsfähiger und effizienter zu machen und neue Materialien mit nie  dagewesenen Eigenschaften entwickeln zu können. An der  Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) gibt es dazu künftig  noch bessere Möglichkeiten: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)  finanziert ein neuartiges Röntgenmikroskop, das Einblicke bis auf die  Nanoskala gewährt.

20.11.2015: SFB 762 wird für weitere vier Jahre gefördert

Der DFG-Senatsausschuss für die Sonderforschungsbereiche hat in seiner Sitzung am 19.11.2015 einstimmig die Weiterförderung des SFB 762 beschlossen. Die Fördersumme des SFB für die Jahre 2016 bis 2019 beträgt jährlich rund 2,5 Millionen Euro, alle 21 beantragten Teilprojekte werden gefördert.

„Die Gutachter der DFG haben uns bescheinigt, dass sich der SFB 762 zu einem international sichtbaren Zentrum für oxidische Grenzflächen entwickelt hat. Darauf sind wir stolz!", sagt die Sprecherin des SFB Prof. Dr. Ingrid Mertig.

06.03.2015: Physik-Nobelpreisträger Albert Fert zu Besuch an der Universität Halle

Der französische Physik-Nobelpreisträger Professor Albert Fert kommt zu seinem ersten Forschungsaufenthalt an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In einem Physikalischen Sonderkolloquium auf dem Weinberg-Campus spricht er am Donnerstag, 12. März, ab 17.15 Uhr öffentlich über die Spin-Orbitronik, die zukünftig eine leistungsstärkere und gleichzeitig energieeffizientere Computertechnik ermöglichen soll. Albert Fert ist diesjähriger Träger des Humboldt-Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung. Das Preisgeld nutzt er unter anderem für mehrere Forschungsaufenthalte in Halle.

Gastgeberin für Ferts Aufenthalt ist Prof. Dr. Ingrid Mertig, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs (SFB) 762 "Funktionalität oxidischer Grenzflächen", der zum Forschungsschwerpunkt "Nanostrukturierte Materialien" zählt, an dem neben der Universität auch das MPI für Mikrostrukturphysik beteiligt ist. Im SFB erforschen die Wissenschaftler oxidische Nanostrukturen, die wie die Spin-Orbitronik das Potenzial für neue Speichertechnologien in sich bergen. "Auf die Zusammenarbeit mit Albert Fert freuen wir uns sehr und erwarten neue Impulse auch für unseren SFB", sagt Ingrid Mertig.

28.10.2014: Humboldt-Forschungspreis für Albert Fert

Der für die Vergabe von Forschungspreisen zuständige Auswahlausschuss der Alexander von Humboldt-Stiftung    hat auf seiner letzten Sitzung am 24.10.2014 beschlossen, einen Humboldt-Forschungspreis    an Prof. Albert Fert    (Frankreich) zu verleihen.

Albert Fert, der im Jahr 2007 zusammen mit Peter Grünberg den Nobelpreis für Physik für die Entdeckung des Riesenmagnetwiderstands (GMR) erhalten hat, wird das Preisgeld für Forschungsaufenthalte in Deutschland, unter Anderem in Halle, nutzen. In Halle wird Albert Fert auch mit Stuart Parkin    zusammenarbeiten, dessen Verdienst die technologische Entwicklungsarbeit zur Nutzbarmachung des GMR in modernen Speichermedien ist.

Millennium Technologie-Preis geht an Stuart Parkin

Wenn wir heute Musik und Videos aus dem Internet streamen können,  verdanken wir das nicht zuletzt dem Physiker Stuart Parkin. Es sind  seine Erfindungen auf dem Gebiet der Spintronik, dank derer sich die  Datendichte auf Festplatten um das 1000-fache erhöhen ließ und dank  derer Computer-Clouds heute riesige Datenmengen speichern können. Dafür  erhält der Direktor am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik Halle  und Humboldt-Professor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)  nun den Millennium Technologie Preis der finnischen Akademie für  Technologie. Die mit einer Million Euro dotierte Ehrung gilt als  Nobelpreis auf dem Gebiet technischer und medizinischer Innovationen.

Spitzenphysiker Stuart Parkin forscht ab sofort in Halle

Professor Stuart Parkin, Preisträger der Alexander von  Humboldt-Professur und Spitzenforscher im Bereich der  Speichertechnologie, wechselt nach Halle. Zum 1. April 2014  unterzeichnete er die entsprechenden Verträge mit der  Max-Planck-Gesellschaft und mit der Martin-Luther-Universität  Halle-Wittenberg (MLU). Das Max-Planck-Institut (MPI) für Mikrostrukturphysik Halle und die MLU hatten ihn für die Professur gemeinsam nominiert und den Spitzenphysiker nach Halle geholt.

Stuart Parkin ist seit 1. April 2014 Direktor am MPI für Mikrostrukturphysik Halle sowie Professor am Institut für Physik  der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und wird damit den  Wissenschaftsstandort Halle im Bereich der Materialwissenschaften,  insbesondere der angewandten Spintronik, weiterhin nachhaltig gestalten.

„Mit meiner Berufung in die Max-Planck-Gesellschaft und an die  Martin-Luther-Universität Halle eröffnet sich für mich eine langfristige  Perspektive für die Erforschung neuer logischer Bauelemente für den  Zeitraum nach der Silizium-Technologie. Meine Inspiration erhalte ich  von der Natur, von unserem Gehirn: Es kann Rechen-Operationen im  Vergleich zu herkömmlichen Computern mit dem Millionsten Bruchteil an  Energie durchführen“, so Stuart Parkin anlässlich der Unterzeichnung der  Verträge.

Stuart Parkin (Jg. 1955) ist ein international herausragender und  innovativer Festkörperphysiker, der materialwissenschaftliche  Grundlagenforschung in technologische Anwendungen umsetzt. So haben  seine Arbeiten die magnetische Datenspeicherung weltweit unter Nutzung  des so genannten GMR-Effekts für Leseköpfe an Festplatten  revolutioniert. Zuletzt erforschte Parkin die Möglichkeit einer noch  höheren Speicherdichte mit Hilfe eines dreidimensionalen Speichermediums  am IBM Almaden Research Center in San José, USA und als Direktor des  2004 gegründeten „Spintronic Science and Applications Center“ (SpinAps)  in Stanford, USA.



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