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Lehramtsstudium Physik

Als Physiklehrer kann man sich mit gutem Gewissen als das „Rückgrat der Wissenschaft“ bezeichnen, da man dafür Verantwortung trägt, jedem Schüler die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, einen Einblick in die umfassendste der Naturwissenschaften zu geben und so vielleicht einen zukünftigen Nobelpreisträger hervorzubringen.

Dazu werden im Studium die fachlichen Kenntnisse der Experimentalphysik und der Theoretischen Physik über 8 Semester hinweg vertieft und ausgebaut. Neben den grundlegenden Vorlesungen gibt es auf experimenteller Seite Veranstaltungen zu Optik (einem Forschungsschwerpunkt im Raum Halle), Messtechnik, Atom- und Molekülphysik und Festkörperphysik. Diese werden von theoretischer Seite durch Vorlesungen und Seminare zur Mechanik, Elektrodynamik, Quantenmechanik und der Statistischen Physik ergänzt. Zur Vorbereitung auf die mathematischen Grundlagen der theoretischen Physik findet ab dem ersten Semester eine entsprechende Einführung statt. Für den Einblick in das physikalische Labor sorgen ein zweisemestriges Grundpraktikum, sowie ein kombiniertes Elektronik- und Fortgeschrittenenpraktikum.

Den nächsten großen Themenbereich bildet die didaktische Ausbildung, die bereits im ersten Semester beginnt und neben drei Vorlesungen zur Fachdidaktik, auch zwei Praktika zu Demonstrationsversuchen für den Unterricht. Um dem gesamten Anforderungsspektrum des Lehrers gerecht zu werden, bietet die Arbeitsgruppe Fachdidaktik auch Vorlesungen zur Geschichte der Physik und zur Umweltphysik, sowie Seminare zu Umwelterziehung und Neuen Medien im Physikunterricht an. Die erworbenen Kenntnisse können in einer bzw. zwei schulpraktischen Übungen angewendet werden, so dass man – neben den mehrwöchigen Unterrichtspraktika – einen ersten Einblick in die Tätigkeit als Lehrer erlangt.

(verfasst von Tobias Berger)

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